Seid gegrüßt, Metalheads!

Als waschechter Fan der altehrwürdigen, lauten Musik muss man sich so manche Kritik anhören. „Krachmusik“ würde man sich antun, andere Leute damit nerven und unrythmisches Gebrüll anhören, anstatt vertonte Kunst anzumachen. Aber wieso?

Schließlich hören wir das gewachsene, echte „schwere Metall“ – Heavy-Metal-Musik! Der kraftspendende Sound, die gelebte Aggression und Geschichten von Abenteuern, Liebe und Stolz sind nur ein Teil der riesigen Bandbreite, die unsere Lieblingsmusik zu bieten hat. Von Liedern über Monster und Wikinger bis hin zur Politik, von der Aufarbeitung ernster Erlebnisse bis hin zur reinen Spaßmusik hat Metal alles. Es ist die Musik, die jeden Aspekt des modernen Lebens umfasst – mal ehrlich, mal erheiternd und manchmal bekräftigend.

So viele Bands haben sich aufgelöst, sind in der Versenkung verschwunden oder mussten nach Todesfällen ihrer Mitglieder aufhören. Es ist traurig, dass Heavy Metal einen derartigen Schwund an Kultkapellen zu verzeichnen hat – Motörhead, Black Sabbath, Slayer – seitdem diese Größen verschwunden sind, fehlt unserer Szene ein besonders wertvoller Bestandteil.

Heavy Metal – Musik für alte, weiße Männer?

Doch müssen wir die schweren Töne deshalb an den Nagel hängen? Ist Heavy Metal wirklich etwas Althergebrachtes, das den Motorenlärm alter Muscle-Cars, den Krach chaotischer Baustellen und das Image dubioser Rockerclubs wiedergibt?

Natürlich nicht! Heavy Metal hat doch wohl noch dieselbe Kraft wie vor vierzig Jahren, als erste Bands wie Black Sabbath dem herkömmlichen Rock´n´Roll eine ordentliche Portion Krach zugaben. Seit 30 Jahren kommen Metalfans aus aller Welt zu Festivals wie Wacken und nunmehr zum Hellfest und Konsorten, und jeder Besucher weiß, dass besonders junge und aufstrebende Bands auf diesen Festivitäten voller Elan dabei sind!

Unsere Musik lebt!